Der Naturbaustoff-Zertifizierer natureplus e.V. hat die Grundlagen für eine noch bessere Verbraucher-Orientierung in Sachen Nachhaltigkeit bei Bauprodukten aus nachwachsenden Rohstoffen geschaffen. In einem vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderten Projekt entwickelte natureplus 33 neue bzw. überarbeitete Vergabe-Richtlinien für sein Qualitätszeichen. Nach diesen Richtlinien können Hersteller nun auch Zellulose-Dämmstoffe, Leimholz, Kasein-Farben und viele weitere Produkte zertifizieren lassen.
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| natureplus-Qualitätszeichen (©) natureplus |
Eine anspruchsvolle Zertifizierung hat natürlich ihren Preis. Am Ende zahlt sich der Mehraufwand aber nicht nur für den Kunden aus, für den das Siegel eine neutrale und wissenschaftlich abgesicherte Entscheidungshilfe darstellt. Auch der Hersteller profitiert. Er kann sich bei Produktentwicklung und FuE-Aktivitäten an den Zertifizierungskriterien orientieren. Zudem honorieren Dritte die Anstrengungen, wie zum Beispiel die Stadt München. Sie gewährte in ihrem "Förderprogramm Energieeinsparung" eine Zeit lang höhere Zuschüsse für natureplus-zertifizierte Dämmstoffe, gleiches galt für das inzwischen ausgelaufene Markteinführungsprogramm Naturdämmstoffe der FNR.
Weitere Informationen:
- Die 33 neuen ebenso wie die bereits bestehenden Vergabe-Richtlinien stehen hier zum Download bereit (PDF-Datei).
- Münchner Förderprogramm Energieeinsparung (FES) und Münchner Qualitätsstandard






